Fremdwährungskredit

Mit einem Fremdwährungskredit lassen sich manche Kreditvorhaben für den Kauf einer Immobilie billiger verwirklichen. Der Kreditnehmer erhält dabei das Geld von einer deutschen Bank vermittelt, die den Kredit aber bei einer ausländischen Bank nutzt. Die Kreditsumme wird, wie der Name schon sagt, aber auf die fremde Währung lauten. Auch muss der Kredit in der Währung dann zurückgezahlt werden.

Der Kreditnehmer wird dann der Bank das Geld in Euro bezahlen, diese wird es umrechnen, usw. Es kommt somit immer auch ein Betrag, der in der Kreditrate erhalten sein sollte, für die Umrechnung der Währungen zu der Tilgung und den Zinsen bei der Rückzahlung des Kredits dazu. Umgangen werden kann die Gebühr für die Umrechnung, wenn ein Konto in einer ausländischen Währung geführt wird, von dem die Kreditrate eingezogen wird. Der Kreditnehmer zahlt dann mit der Kontogebühr diese Kosten, sodass es sich bei monatlichen Transaktionen lohnen kann.



Dass sich der Kredit lohnen kann, zeigt sich darin, dass Österreich nicht das Land mit den günstigsten Kreditzinsen ist. Sieht man sich im Vergleich dazu die Zinsen in der Schweiz an, dann kann so ein Prozentsatz eingespart werden. Und gerade bei einer so hohen Summe, wie sie bei dem Immobilienkredit verzinst werden muss, bei einer so langen Laufzeit, wie der Kredit bestehen wird, kann sich dieser eine Prozent deutlich auswirken.

Beachtet werden sollten die Einsparungen im Bezug auf die Kosten, die mit dem Fremdwährungskredit anfallen können. So ist nicht immer die Abschlussgebühr ausgeschlossen, zudem muss für die Umrechnung oft bezahlt werden. Wenn diese Kosten im Verhältnis zu den Zinseinsparungen gering ausfallen, dann kann über den Kredit die Immobilie sicherlich günstiger finanziert werden.


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